Abraham Calov

* 16. April 1612 in Mohrungen; † 25. Februar 1686 in Wittenberg. Theologe, Philosoph, Mathematiker

Calov gilt als bekanntester Vertreter der lutherischen Orthodoxie. Darüber hinaus sind seine exegetischen und hermeneutischen Reflexionen sowie seine Wirkung auf die Schulphilosophie beachtenswert.

  • 1650 Berufung zum Dritten ordentlichen Professor der Theologie an der Universität Wittenberg (nach Stationen u.a. in Königsberg und Danzig)

Ausgewählte Werke (online verfügbar / deutsche Sprache)

Weitere Digitalisate (auch in lateinischer Sprache)

Auswählte Sekundärliteratur (online verfügbar)

Weitere Literatur

Volker Jung: Das Ganze der Heiligen Schrift. Hermeneutik und Schriftauslegung bei Abraham Calov, Calwer Verlag, Stuttgart 1999, 337 S.

Kenneth Appold: Das Melanchthonbild bei Abraham Calov (1612–1686), in: Udo Sträter (Hg.), Melanchthonbild und Melanchthonrezeption in der Lutherischen Orthodoxie und im Pietismus. Referate des Dritten Wittenberger Symposiums zur Erforschung der Lutherischen Orthodoxie (Wittenberg, 6.–8. Dezember 1996), Ed. Hans Lufft, Wittenberg 1999, S. 81–92

Kenneth Appold: Abraham Calov als Vater der lutherischen Spätorthodoxie, in: Ernst Koch/Johannes Wallmann (Hg.), Ernst Salomon Cyprian (1673–1745) zwischen Orthodoxie, Pietismus und Frühaufklärung, Forschungs- und Landesbibliothek, Gotha 1996, S. 49–58

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