Caspar Ziegler

* 15. September 1621 in Leipzig; † 17. April 1690 in Wittenberg. Jurist, Dichter, Komponist

Ziegler stieg zu einem einflussreichen Juristen an der LEUCOREA auf und ist heute vor allem durch die Schrift „Von den Madrigalen“ bekannt, die seinem Interesse an Dichtung und Musik entsprang. Die Betonung des epigrammatischen Charakters der Schrift führte dazu, dass diese als populäres lyrisches Genre Eingang in die deutsche Literatur fand.

Ausgewählte Werke (online verfügbar / deutsche Sprache)

Weitere Digitalisate (auch in lateinischer Sprache)

Auswählte Sekundärliteratur (online verfügbar)

Weitere Literatur

Ehren-Gedächtniß Des Magnifici, Hoch-Edlen, Vesten und Hochgelahrten Herrn Caspar Zieglers, Weitberühmten Jurisconsulti und Antecessoris auf der löbl. Universität Wittenberg … Welcher den 16. April Anno 1690 in seinen Erlöser sanfft und seelig verschieden, Und Den 21. darauff in der Schloß-Kirchen allda zur Erden bestattet worden …, ausgerichtet von der hinterlassenen Wittib und Tochter, Dresden 1692

Abstract

Gedächtnisschrift mit den von Ziegler selbst aufgesetzten Gedanken über seinen Leichenspruch, einem Lebenslauf, Ansprachen des Universitätsrektors Johann Gottfried Berger und von Konrad Samuel Schurzfleisch sowie weiteren Texten von Kaspar Henri Hornio und Georg Schubart.

Hans-Peter Schneider: Die Lehre vom christlichen Naturrecht bei Caspar Ziegler, in: Heiner Lück/Heinrich de Wall (Hg.), Wittenberg. Ein Zentrum europäischer Rechtsgeschichte und Rechtskultur, Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2006, S. 273–290

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